Zivilcourage-Projekt in Schulen und Kindergärten

GEMEINSAM.SICHER mit unserer Polizei startete Anfang September 2026 ein Projekt zur Förderung von Zivilcourage und Sicherheit für Kinder im Alter von fünf bis 12 Jahren.


Das Programm entspricht aktuellen pädagogischen, methodischen und didaktischen Standards und wird seit September 2026 geschult.
Foto: BPD/Braun

Obwohl wir in einer sehr sicheren Gesellschaft leben, gibt es Situationen, in denen Unsicherheiten entstehen. Gerade in Zeiten, in denen Zivilcourage keine Selbstverständlichkeit mehr ist, setzt das Förderprogramm früh an. Kinder in Kindergärten, Volksschulen sowie der 1. und 2. Klasse Unterstufe lernen Schritt für Schritt, dass bereits kleine, mutige und achtsame Handlungen Großes bewirken können – stets unter der Prämisse: Hinschauen und Hilfe holen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.

Vertrauen und Handlungskompetenz stärken

Das Programm verfolgt einen klaren, altersgerechten Stufenplan:

  • Kindergarten und Volksschule
    Im Vordergrund steht der spielerische Abbau von Hemmschwellen gegenüber der Polizei als bürgernahem Ansprechpartner. Die Kinder entwickeln ein Gespür für Bauchgefühl, Fairness und ein richtiges Notrufverhalten. Bereits in der 3. und 4. Klasse Volksschule werden erste wichtige Grundlagen für den sicheren und respektvollen Umgang im digitalen Raum vermittelt.
  • Unterstufe
    Mit zunehmendem Alter rücken vertiefende Themen wie Zivilcourage im Klassenchat und konkrete Strategien gegen Gruppenzwang in den Mittelpunkt.

„Unser Ziel ist es nicht, starres Regelwissen abzufragen, sondern echte Handlungskompetenz und Selbstwirksamkeit bei den Kindern aufzubauen“, beschreibt Bundespolizeidirektor Michael Takács den Ansatz. „Sicherheit wächst durch Mitwirken – und genau dieses Mitgestalten vermitteln wir den Kindern von klein auf.“

Nachhaltige Methodik

Das Programm entspricht aktuellen pädagogischen, methodischen und didaktischen Standards und wird seit Anfang September 2026 geschult. Gleichzeitig ist es so konzipiert, dass es im Rahmen der Ausbildung von Trainerinnen und Trainern (Polizistinnen und Polizisten) praxisnah vermittelt wird und dadurch einfach anzuwenden sowie nachhaltig umsetzbar ist.

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10 Jahre GEMEINSAM.SICHER: Österreichs Community Policing feiert Jubiläum

GEMEINSAM.SICHER hat sich in den vergangenen zehn Jahren vom Projekt zum festen Bestandteil moderner Polizeiarbeit entwickelt. Die Polizei kooperiert mit 45 Unternehmen und Organisationen.


Innenminister Gerhard Karner unterzeichnete vor Ort eine Sicherheitspartnerschaft mit der Österreichischen Rettungshundebrigade. .
Foto: BMI/G. Pachauer

Zum zehnjährigen Bestehen der Initiative GEMEINSAM.SICHER fand am 10. September 2026 im Landesklinikum Mauer eine Fachtagung statt. Mit dabei waren Innenminister Gerhard Karner, Bundespolizeidirektor Michael Takács und zahlreiche Sicherheitspartner. Die Tagung zeigte: Der ständige Austausch mit der Bevölkerung und stabile Netzwerke sind das Fundament moderner Polizeiarbeit. Zum Abschluss unterzeichnete Innenminister Karner eine neue Sicherheitspartnerschaft mit der Österreichischen Rettungshundebrigade.

Community Policing als Grundhaltung der Polizei

Nach zehn Jahren GEMEINSAM.SICHER steht fest: Community Policing ist keine Zusatzaufgabe im Polizeialltag. Es ist eine Grundhaltung der Polizistinnen und Polizisten. Im direkten Austausch mit der Bevölkerung erkennen sie Anliegen früh, tauschen Informationen aus und knüpfen verlässliche Netzwerke. Dieser Dialog schafft Vertrauen. So lassen sich Probleme nachhaltiger lösen und wiederkehrende Einsätze werden weniger.

Im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft zwischen GEMEINSAM.SICHER und dem KFV liegt das Hauptaugenmerk darauf, den Dialog zu institutionalisieren und gemeinsam zur Gestaltung der öffentlichen Sicherheit im unmittelbaren Lebensumfeld beizutragen. Denn Verkehrssicherheit entsteht nicht im Alleingang, sondern wird von allen Verkehrsteilnehmenden gemeinsam getragen. Ziel ist, das Sicherheitsgefühl von Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern in Österreich nachhaltig zu erhöhen. Daher richtet insbesondere die Polizei zum Schulstart ein verstärktes Augenmerk auf das Umfeld von Schulen. Zudem stehen die Sicherheitskoordinatoren und Sicherheitsbeauftragten auf den jeweiligen Polizeidienststellen für Anliegen und Fragen zum Thema Verkehrssicherheit zur Verfügung.

Verlässliche Partner für mehr Sicherheit

Viele Sicherheitspartner wirkten an der Tagung mit. REWE und die Österreichische Nationalbank (OeNB) berichteten über die Erfolge ihrer langjährigen Zusammenarbeit mit der Polizei. Christian Korbel, ärztlicher Direktor des Landesklinikums Mauer, sprach über die Schnittstelle zwischen Gesundheitseinrichtungen, Gewaltschutz und Polizeiarbeit. Zu den verlässlichen Partnern von GEMEINSAM.SICHER zählen auch der Österreichische Apothekerverband, die ÖBB und die Österreichische Post AG.

„Auch in Zukunft wird sich GEMEINSAM.SICHER weiterentwickeln. Sicherheitspartnerschaften werden weiter ausgebaut und Netzwerke stabiler. Je selbstverständlicher Community Policing in der täglichen Polizeiarbeit verankert ist, desto stärker wird seine Wirkung spürbar“, sagte Bundespolizeidirektor Michael Takács.

Neues Magazin „Nenn mich nicht Projekt“

Im Mittelpunkt der Fachtagung stand auch die Vorstellung des neuen GEMEINSAM.SICHER-Magazins mit dem Titel „Nenn mich nicht Projekt“. Es verdeutlicht die Etablierung von Community Policing als feste dritte Säule moderner Polizeiarbeit.

Die polizeilichen Grundaufgaben ruhen auf drei Säulen: Repression, Prävention und Community Policing. Die drei Säulen stützen einander gegenseitig. Moderne Polizeiarbeit entfaltet ihre Wirkung dort, wo alle drei Elemente ineinandergreifen und wirksam genutzt werden. Dieses ausbalancierte System schafft im Polizeialltag spürbare Freiräume.

Neue Sicherheitspartnerschaft mit der Österreichischen Rettungshundebrigade

Das Netzwerk von GEMEINSAM.SICHER wächst weiter: Innenminister Gerhard Karner unterzeichnete vor Ort eine Sicherheitspartnerschaft mit der Österreichischen Rettungshundebrigade. Bei Such- und Rettungseinsätzen zählt jede Minute. Die direkte Vernetzung ermöglicht im Notfall ein noch schnelleres und gezielteres Handeln.

„Die Rettungshundebrigade und die Polizei arbeiten bei Such- und Rettungseinsätzen seit Jahren eng zusammen. Mit dieser Partnerschaft heben wir die Kooperation auf eine neue Ebene: Schnelle Informationswege sorgen dafür, dass wir betroffenen Menschen im Ernstfall noch effektiver helfen können“, sagte der Präsident der Österreichischen Rettungshundebrigade, René Schmid.

Zum zehnjährigen Bestehen der Initiative GEMEINSAM.SICHER fand am 10. September 2026 im Landesklinikum Mauer eine Fachtagung statt.
Foto: BMI/Gerd Pachauer

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Gemeinsam für mehr Sicherheit auf dem Schulweg

Mit dem Schulstart am 7. September 2026 geht es für viele Kinder wieder zurück in die Klassen und somit auch zurück in den Straßenverkehr. Aus diesem Anlass betonen GEMEINSAM.SICHER und das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) die besondere Bedeutung eines sicheren Verhaltens auf den Schulwegen.


Verkehrssicherheit ist ein gesamtgesellschaftliches Ziel – sie entsteht durch gegenseitige Rücksichtnahme und die Wachsamkeit aller Beteiligten.
Foto: BMI/L. Braun

Bezugnehmend auf die aufrechte Sicherheitspartnerschaft stehen aktuell strategische Überlegungen zur Verkehrssicherheit im Vordergrund, denn der sichere Schulweg kann nur von allen gemeinsam gestaltet werden. Verkehrssicherheit ist ein gesamtgesellschaftliches Ziel – sie entsteht durch gegenseitige Rücksichtnahme und die Wachsamkeit aller Beteiligten: nicht nur der Kinder selbst, sondern insbesondere auch der Eltern und aller übrigen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer.

Erwachsene können dabei wesentlich mithelfen, dass Kinder sicherer im Straßenverkehr unterwegs sind, gerade in Bereichen, in denen sich Kinder häufig aufhalten, wie vor Parks, Schulen und Kindergärten. Hier gilt auch vielerorts Tempo 30 – doch die Geschwindigkeitsbegrenzungen werden – wie KFV-Erhebungen aus 2025 zeigen – oft überschritten. In Tempo-30-Zonen fuhren 66 Prozent der freifahrenden Pkw schneller als 30 km/h. „Das ist deshalb gefährlich, da sich der Anhalteweg massiv verlängert. Bei 30 km/h braucht ein Fahrzeug von der Wahrnehmung, dass da jemand auf die Straße tritt, bis zum Stillstand rund 13 Meter. Bei 50 km/h steht es erst nach 27 Metern. Kinder werden aufgrund ihrer Größe ohnehin schlechter im Straßenverkehr gesehen, was eine verzögerte Reaktionszeit für die Bremsung bedeuten kann. Kommen dann noch Faktoren wie erhöhte Geschwindigkeit oder Ablenkung hinzu, erhöht sich das Risiko für einen Verkehrsunfall enorm“, warnt Klaus Robatsch, Leiter des Bereichs Verkehrssicherheit im KFV.

Im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft zwischen GEMEINSAM.SICHER und dem KFV liegt das Hauptaugenmerk darauf, den Dialog zu institutionalisieren und gemeinsam zur Gestaltung der öffentlichen Sicherheit im unmittelbaren Lebensumfeld beizutragen. Denn Verkehrssicherheit entsteht nicht im Alleingang, sondern wird von allen Verkehrsteilnehmenden gemeinsam getragen. Ziel ist, das Sicherheitsgefühl von Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern in Österreich nachhaltig zu erhöhen. Daher richtet insbesondere die Polizei zum Schulstart ein verstärktes Augenmerk auf das Umfeld von Schulen. Zudem stehen die Sicherheitskoordinatoren und Sicherheitsbeauftragten auf den jeweiligen Polizeidienststellen für Anliegen und Fragen zum Thema Verkehrssicherheit zur Verfügung.

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BMI und Rat auf Draht verstärken Zusammenarbeit zum Schutz von Kin-dern und Jugendlichen

Neue Kooperationsvereinbarung stärkt frühzeitigen Informationsaustausch und die gemeinsame Reaktion auf aktuelle Gefährdungen junger Menschen. Mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung am 19.8.2026 zwischen dem Bundesministerium für Inneres/Gemeinsam.Sicher mit unserer Polizei und Rat auf Draht wird die Zusammenarbeit im Bereich des Schutzes von Kindern und Jugendlichen weiter gestärkt. Ziel der Kooperation ist es, vorhandene Kompetenzen zu bündeln, Informationen frühzeitig auszutauschen und junge Menschen sowie deren Bezugspersonen bei aktuellen Herausforderungen noch besser zu erreichen.


Rat auf Draht und Bundespolizeidirektion
Foto: BMI/Gerd Pachauer

Kinder und Jugendliche bewegen sich zunehmend in einem Umfeld, in dem klassische und digitale Gefährdungen ineinandergreifen. Cybermobbing, Gewalt, problematische Kontaktaufnahmen über soziale Netzwerke oder andere Problemformen stellen junge Menschen, Eltern und Bezugspersonen vor neue Herausforderungen.

Rat auf Draht verfügt aufgrund seiner täglichen Beratungsarbeit über unmittelbare Einblicke in jene Themen, Sorgen und Entwicklungen, die Kinder und Jugendliche aktuell beschäftigen. Die Polizei bringt gleichzeitig ihre Expertise in den verschiedensten Bereichen sicherheitsorientierter Netzwerkarbeit ein.

„Wir wollen nicht erst reagieren, wenn bereits etwas passiert ist. Entscheidend ist, Entwicklungen und mögliche Gefährdungen möglichst frühzeitig zu erkennen und daraus konkrete Maßnahmen abzuleiten. Mit Rat auf Draht haben wir einen Partner, der sehr nahe an der Lebensrealität junger Menschen arbeitet. Diese Erfahrungen mit der Expertise der Polizei zu verbinden, stärkt die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen nachhaltig“, erklärte Bundespolizeidirektor Michael Takács anlässlich der Vertragsunterzeichnung.

Früher erkennen – gemeinsam handeln

Die Kooperation soll insbesondere den regelmäßigen fachlichen Austausch zwischen den beteiligten Stellen intensivieren. Erkenntnisse aus der Beratungsarbeit können dazu beitragen, neue Entwicklungen und Problemstellungen frühzeitig sichtbar zu machen.

Gleichzeitig können polizeiliche Informationen gezielt in die Beratungs- und Informationsarbeit einfließen.

Zu den vorgesehenen Schwerpunkten der Zusammenarbeit zählen insbesondere:

  • regelmäßiger fachlicher Informations- und Erfahrungsaustausch,
  • frühzeitige Identifikation aktueller und neuer Gefährdungen für Kinder und Jugendliche,
  • gemeinsame Sensibilisierungs- und sicherheitspolizeiliche Maßnahmen,
  • zielgruppengerechte Informationen zu Sicherheitsthemen,
  • verstärkte Vernetzung der jeweiligen Fachbereiche und Ansprechpartner sowie
  • die Entwicklung gemeinsamer Aktivitäten zu aktuellen Themen, insbesondere im digitalen Raum.

Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, bestehende Zuständigkeiten zu ersetzen, sondern die vorhandenen Kompetenzen bestmöglich miteinander zu verknüpfen.

„Kinder und Jugendliche brauchen Anlaufstellen, denen sie vertrauen und an die sie sich auch in schwierigen Situationen unkompliziert wenden können. Durch die Zusammenar-beit mit der Polizei können wir unsere Erfahrungen aus der Beratung noch stärker mit polizeilicher Expertise verbinden. Damit schaffen wir einen zusätzlichen Mehrwert für junge Menschen und ihre Familien“, so Rat auf Draht-Geschäftsführerin Dir.in Carolin Porcham.

Sicherheit durch starke Netzwerke

Die Kooperation entspricht einem zentralen Grundgedanken von „Gemeinsam.Sicher mit unserer Polizei“: Moderne Sicherheitsarbeit basiert neben der Verfolgung und Aufklärung von Straftaten auch auf Bürgernähe und der Zusammenarbeit mit starken Partnerorganisationen.

Durch den kontinuierlichen Austausch können relevante Entwicklungen früher erkannt und geeignete Maßnahmen bereits gesetzt werden, bevor sich Problemstellungen verfestigen oder strafrechtlich relevante Situationen entstehen. Gleichzeitig trägt die Zusammenarbeit dazu bei, vorhandene Informations- und Unterstützungsangebote für Kinder, Jugendliche, Eltern und Bezugspersonen noch bekannter zu machen.
Die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung ist damit ein weiterer Schritt hin zu einer vernetzten, maßnahmenorientierten und bürgernahen Sicherheitsarbeit in Österreich.

Rat auf Draht

Rat auf Draht ist eine österreichweite Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche sowie deren Bezugspersonen. Über die Notrufnummer 147 erhalten Kinder und Jugendliche kostenlos und anonym Beratung und Unterstützung. Darüber hinaus bietet Rat auf Draht umfassende digitale Informations- und Beratungsangebote zu zahlreichen Themen des Alltags junger Menschen.

Kooperationsunterzeichnung mit Rat auf Draht-Geschäftsführerin Dr. Carolin Porcham und Bundespolizeidirektor Michael Takács
Foto: BMI/Gerd Pachauer

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Österreichischer Apothekerverband und Bundespolizeidirektion stärken Sicherheit im Alltag

Im Rahmen des Kooperationsübereinkommens „GEMEINSAM.SICHER mit unserer Polizei“ intensivieren der Österreichische Apothekerverband und die Bundespolizeidirektion ihre Zusammenarbeit. Ziel ist die nachhaltige Stärkung des Sicherheitsgefühls in Apotheken.


Der Österreichische Apothekerverband und die Bundespolizeidirektion unterzeichneten am 17. Juni 2026 ein Kooperationsübereinkommen im Rahmen von GEMEINSAM.SICHER mit unserer Polizei
Foto: Sebastian Motal

Apotheken sind soziale Knotenpunkte mit einer wichtigen gesellschaftlichen Funktion in Österreichs Gemeinden. Gerade deshalb ist eine enge Vernetzung zwischen GEMEINSAM.SICHER und dem Österreichischen Apothekerverband von besonderer Bedeutung. In einem Umfeld, das zunehmend von Herausforderungen wie verbalen Übergriffen, versuchtem Rezeptbetrug oder Ladendiebstahl geprägt ist, schafft diese Kooperation einen wichtigen Mehrwert für Apothekenteams und die Bevölkerung.

Vor diesem Hintergrund unterzeichneten der Österreichische Apothekerverband und die Bundespolizeidirektion am 17. Juni 2026 ein Kooperationsübereinkommen im Rahmen von „GEMEINSAM.SICHER mit unserer Polizei“.

Durch den direkten Austausch mit der Polizei sowie gezielte Maßnahmen werden Apothekerinnen und Apotheker dabei unterstützt, kritische Situationen frühzeitig zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren.

Apotheke als sicherer Raum durch verstärkte Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit verfolgt das Ziel, Apotheken als sichere Orte für Beschäftigte sowie Kundinnen und Kunden weiter zu stärken und das Sicherheitsgefühl im unmittelbaren Umfeld der Apotheken zu erhöhen.

Kern der Kooperation sind Schulungen, Beratungsangebote und ein regelmäßiger Informationsaustausch zu sicherheitsrelevanten Themen. Darüber hinaus werden gemeinsame Community-Policing-Veranstaltungen durchgeführt, um das Bewusstsein für Sicherheitsfragen zu schärfen. Die enge Zusammenarbeit zwischen Polizei und Apotheken soll so langfristig zur Sicherheit in österreichischen Gemeinden beitragen.

Bundespolizeidirektor Michael Takács betonte: „Sicherheit ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die dort am besten funktioniert, wo Sicherheit und Alltag unmittelbar aufeinandertreffen. Die Apotheken sind durch ihre flächendeckende Präsenz und das hohe Vertrauen der Bevölkerung unverzichtbare Partner für GEMEINSAM.SICHER. Durch die enge Vernetzung stärken wir den direkten Austausch und unterstützen das Apothekenpersonal dabei, sicherheitsrelevante Situationen frühzeitig zu erkennen und richtig zu reagieren.“

Thomas Veitschegger, Präsident des Österreichischen Apothekerverbands, ergänzte: „Als Profis für Arzneimittelsicherheit freuen wir uns, dass wir durch die Kooperation mit GEMEINSAM.SICHER. nun in einem engen und strukturierten Austausch mit den Profis für öffentliche Sicherheit stehen. Die Polizei wird unsere Mitglieder durch Beratungsleistungen und konkrete regionale Zusammenarbeit unterstützen – zugeschnitten auf die Bedürfnisse von Apotheken. Damit die Apotheke für die Patientinnen und Patienten genauso wie für unsere Teams ein sicherer Ort bleibt.“

Über den Apothekerverband

Der Österreichische Apothekerverband ist die freiwillige Interessenvertretung der selbständigen Apothekerinnen und Apotheker in Österreich. Über 95 Prozent der Apothekeninhaberinnen und -inhaber sind Mitglieder des Apothekerverbands, der sie in politischen, wirtschaftlichen, rechtlichen und fachlichen Belangen nach innen und außen vertritt. Im Fokus der Verbandstätigkeit steht die Sicherung der wirtschaftlichen Zukunft der Apotheken, damit diese ihre Aufgaben für die Gesundheit der österreichischen Bevölkerung bestmöglich erfüllen können. Als verantwortungsvoller Akteur im österreichischen Gesundheitssystem gestaltet der Apothekerverband die Zukunft der rund 1.450 Apotheken aktiv mit und rückt deren große Bedeutung für das österreichische Gesundheitssystem ins Bewusstsein von Politik und Bevölkerung.

Artikel vom


Sicherheit im Fokus: Generationen lernen voneinander

Ein neues Projekt bringt Schülerinnen und Schüler sowie Seniorinnen und Senioren zusammen, um sich vor Cyberkriminalität zu schützen. Unter dem Motto „Generationen gemeinsam sicher“ zeigt die Polizei, wie man Betrugsmaschen erkennt und warum der Zusammenhalt der Generationen heute wichtiger ist als je zuvor.


Unterricht mit Jugendlichen im Projekt 'Generationen gemeinsam sicher'
Foto: OeNB/Bertagnoll

Obwohl die Internetkriminalität laut dem Cybercrime-Report des Bundeskriminalamts im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen ist, bleibt das Niveau historisch hoch: In den vergangenen zehn Jahren haben sich digitale Betrugsmaschen mehr als versechsfacht. Um dieser Herausforderung wirksam zu begegnen, haben die Oesterreichische Nationalbank und GEMEINSAM.SICHER das Projekt „Generationen gemeinsam sicher“ ins Leben gerufen. Das innovative Konzept setzt auf den direkten Dialog: Im Unterricht erarbeiten Schülerinnen und Schüler zunächst fundiertes Wissen über sicheres Bezahlen, das sie anschließend in gemeinsamen Workshops an Seniorinnen und Senioren weitergeben. Das Ziel ist ein generationsübergreifender Wissensaustausch: Das Projekt nutzt die Synergien aus der digitalen Kompetenz der Jugend und der besonnenen Erfahrung der älteren Generation, um Unsicherheiten im digitalen Raum effektiv abzubauen. Gemeinsam analysieren die Teilnehmenden aktuelle Betrugsmaschen – von Schockanrufen „falscher Polizisten“ und dem klassischen Enkeltrick, die vor allem Ältere ins Visier nehmen, bis hin zu betrügerischen Krypto-Angeboten in sozialen Medien, dem sogenannten „Trading Fraud“, auf den vermehrt Jüngere hereinfallen. Da Sicherheit eine Gemeinschaftsaufgabe ist, stärkt das Projekt nicht nur den Schutz vor Betrug, sondern auch das allgemeine Sicherheitsgefühl. Interessierte Schulen und Senioreninstitutionen können sich ab sofort für eine Teilnahme anmelden und gemeinsam aktiv werden.

Erfahrungsaustausch mit Senioren im Projekt 'Generationen gemeinsam sicher'
Foto: OeNB/Bertagnoll
Unterricht mit Jugendlichen im Projekt 'Generationen gemeinsam sicher'
Foto: OeNB/Bertagnoll

Artikel vom 21.5.2026


Innenministerium und niederösterreichischer Landesjagdverband vertiefen Zusammenarbeit für mehr Sicherheit


Das Innenministerium und der niederösterreichische Landesjagdverband vertiefen ihre Zusammenarbeit für mehr Sicherheit.
Foto: BMI/J. Makowecz

Mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung im Rahmen von GEMEINSAM.SICHER bauen das Bundesministerium für Inneres (BMI) und der niederösterreichische Landesjagdverband ihre Zusammenarbeit weiter aus. Die Vereinbarung unterzeichneten Innenminister Gerhard Karner und Landesjägermeister Christoph Metzker.

Ziel der Vereinbarung ist es, die Sicherheit im ländlichen Raum weiter zu stärken und bestehende Strukturen der Zusammenarbeit zu vertiefen. Innenminister Gerhard Karner hielt am Rand der Unterzeichnung fest: „Sicherheit ist eine gemeinsame Aufgabe. Mit der verstärkten Zusammenarbeit zwischen Polizei und Jägerschaft setzen wir einen wichtigen Schritt, um die Sicherheit im ländlichen Raum weiter zu erhöhen und frühzeitig auf Herausforderungen reagieren zu können.“

Pilotprojekt Bezirk Lilienfeld

Ein Pilotprojekt im Bezirk Lilienfeld dient als Grundlage für die weitere Vertiefung der Zusammenarbeit. Umgesetzt wurde ein Kooperationsmodell zwischen Polizei, Bezirksverwaltung, dem NÖ Jagdverband sowie den örtlichen Hegeringen. Zentrales Element ist ein abgestimmtes Verständigungsmodell bei Wildunfällen.

Bundespolizeidirektor Michael Takács betonte: „Das Pilotprojekt im Bezirk Lilienfeld zeigt, wie durch klare Zuständigkeiten und abgestimmte Abläufe die Zusammenarbeit vor Ort effektiv funktioniert und einen konkreten Beitrag zur Sicherheit leistet. Die Kooperation mit dem NÖ Jagdverband ist ein wichtiger Schritt, um diese Strukturen weiter auszubauen und nachhaltig zu verankern.“

Weitere Inhalte der Kooperation

Mit der nun unterzeichneten Vereinbarung wird die Partnerschaft zwischen Polizei und Jägerschaft weiter gestärkt und langfristig verankert. Die Kooperation umfasst insbesondere einen strukturierten Informations- und Erfahrungsaustausch, gemeinsame Schulungsmaßnahmen sowie eine abgestimmte Öffentlichkeitsarbeit. Klare Ansprechpartner, definierte Kommunikationswege und regelmäßige Abstimmungen sollen die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Jägerschaft weiter stärken und vereinheitlichen.

Landesjägermeister Christoph Metzker unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Die Jägerschaft ist ein verlässlicher Partner vor Ort und bringt insbesondere bei Themen wie Wildunfällen, im Umgang mit Natur- und Lebensraum sowie der Freizeitnutzung ihre Erfahrung ein. Die enge Zusammenarbeit mit der Polizei ermöglicht abgestimmte Abläufe und unterstützt ein koordiniertes Vorgehen im ländlichen Raum.“

Artikel vom 16.4.2026


„GEMEINSAM.SICHER in der Schule“: Neue Sicherheitsbroschüre für Österreichs Bildungseinrichtungen

Bundespolizeidirektor Michael Takács und Sektionschef Martin Netzer vom Bundesministerium für Bildung präsentierten am 9. März 2026 eine neue Informationsbroschüre mit dem Titel „Sicherheit an Schulen – Handlungsempfehlungen, Prävention und Notfallmanagement im Schulalltag“.


Bundespolizeidirektor Michael Takács und Sektionschef Martin Netzer vom Bundesministerium für Bildung präsentierten eine neue Sicherheitsbroschüre für Österreichs Bildungseinrichtungen.
Foto: BMI/ Karl Schober

Die Publikation entstand in Zusammenarbeit zwischen dem Bundesministerium für Inneres und dem Bundesministerium für Bildung und richtet sich an Lehrkräfte sowie Schulleitungen in ganz Österreich. Sie ist Teil der gemeinsamen Maßnahmen zur Stärkung der Sicherheit an Schulen.

„Schulen sind sensible Orte, an denen Kinder und Jugendliche nicht nur lernen, sondern auch Vertrauen, Schutz und Orientierung erfahren müssen“, betonte Bundespolizeidirektor Michael Takács. Ziel sei, Bildungseinrichtungen bei der Ausarbeitung und Weiterentwicklung von Sicherheitskonzepten zu unterstützen und die Zusammenarbeit zwischen Schule und Polizei weiter zu stärken.

Die Broschüre bietet einen Überblick über Präventionsmaßnahmen und Handlungsempfehlungen für den Schulalltag sowie für außergewöhnliche Situationen. Behandelt werden unter anderem organisatorische und technische Sicherheitsvorkehrungen, etwa versperrbare Klassenräume oder funktionierende Schließsysteme und Alarmanlagen. Darüber hinaus enthält sie Hinweise zum richtigen Verhalten im Anlassfall, etwa zum Rückzug in sichere Räume, zum Verbarrikadieren von Türen und zum raschen Absetzen eines Notrufs.

Weitere Inhalte betreffen das frühzeitige Erkennen möglicher Bedrohungen, etwa bei Gewaltankündigungen oder Radikalisierungstendenzen, sowie entsprechende Beratungs- und Unterstützungsangebote. Auch der Umgang mit Sonderfällen wie Bombendrohungen wird thematisiert. Die Broschüre steht im Rahmen der Initiative „GEMEINSAM.SICHER“ online zum Download zur Verfügung.

Die Broschüre steht im Rahmen der Initiative „GEMEINSAM.SICHER“ online zum Download zur Verfügung.
Foto: BMI/ Karl Schober

Artikel vom 16.3.2026


Digitale Plattformen in allen BILLA- und BILLA-PLUS-Märkten informieren über Handlungssicherheit

Sicherheit dort bieten, wo das Leben stattfindet: Unter der Leitung von Bundespolizeidirektor Michael Takács weitet die Polizei ihre Kooperation mit BILLA und BILLA PLUS massiv aus. Ab sofort informieren digitale Screens in allen Märkten österreichweit über sicheres Verhalten im Alltag.


Unter der Leitung von Bundespolizeidirektor Michael Takács weitet die Polizei ihre Kooperation mit BILLA und BILLA PLUS massiv aus.
Foto: Robert Harson

Der Startschuss für den bundesweiten Rollout fiel in einem der modernsten Märkte Wiens, in der Donaustädter Pilotengasse. Bundespolizeidirektor Michael Takács unterstrich dabei gemeinsam mit BILLA-Vorstand Robert Nagele und der Landtagsabgeordneten Cornelia Sucher die Bedeutung dieser modernen Form der Bürgerkommunikation.

Digitaler Schutz direkt beim Einkauf

Was 2024 als erfolgreiches Pilotprojekt im Bezirk Völkermarkt begann, wird nun zum Standard für ganz Österreich. Auf den digitalen Informationsflächen in den Märkten erhalten Kundinnen und Kunden ab sofort wertvolle Tipps zu aktuellen Sicherheitsrisiken – von modernen Betrugsmaschen bis hin zu saisonalen Hinweisen für ein sicheres Umfeld.

Für Bundespolizeidirektor Michael Takács ist dieses Projekt ein Meilenstein der modernen Polizeiarbeit: „Die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten, zählt zu den zentralen Aufgaben der Polizei. Die langjährige Partnerschaft mit REWE im Rahmen von GEMEINSAM.SICHER ist dabei ein wichtiger Bestandteil unserer Zusammenarbeit mit Partnern aus dem Handel. Über die digitalen Infoscreens in den Märkten können wir viele Menschen direkt erreichen und Sicherheitstipps für den Alltag vermitteln. Solche Kooperationen tragen dazu bei, das Sicherheitsbewusstsein zu stärken.“

Ausgezeichnete Sicherheitspartnerschaft

Dass dieser Weg der richtige ist, beweist auch die offizielle Anerkennung: Die Kooperation wurde bereits 2025 mit dem zweiten Platz des KSÖ-Sicherheitspreises in der Kategorie „Gelebte Sicherheitspartnerschaft“ ausgezeichnet. Es ist das Ergebnis einer langjährigen, vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen der Polizei und der REWE Group.

GEMEINSAM.SICHER: Mehr als nur Information

Das Projekt fügt sich nahtlos in das Konzept von GEMEINSAM.SICHER ein. Die Polizei nutzt die Märkte als Plattform, um niederschwellig und ohne Barrieren mit den Menschen in Kontakt zu treten.

  • Direkter Draht: Neben den digitalen Infoscreens bleibt der persönliche Austausch, etwa bei Formaten wie „Coffee with Cops“, ein zentraler Pfeiler.
  • Kompetenzaufbau: Regelmäßige Trainings für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen dafür, dass auch im Geschäft richtig auf Gefahrensituationen reagiert werden kann.
  • Vernetzung: Die enge Abstimmung zwischen der Unternehmenssicherheit und den Landespolizeidirektionen garantiert, dass die Infos auf den Screens immer aktuell und regional relevant sind.

Mit diesem flächendeckenden Angebot ist die Polizei genau dort präsent, wo die Bürgerinnen und Bürger ihren Alltag verbringen, und setzt ein klares Zeichen für ein sicheres Österreich.

v.l.n.r. Robert Nagele, Marcus Schober, Cornelia Sucher, Michael Takacs
Foto: Robert Harson

Artikel vom 11.3.2026


Sicherheit an Schulen

Die neue Broschüre „Sicherheit an Schulen“ gibt Handlungsempfehlungen, zeigt Möglichkeiten zur Prävention und unterstützt beim Notfallmanagement im Schulalltag.


Foto: BMI/K. Schober

„GEMEINSAM.SICHER mit unserer Polizei“ unterstützt mit der neuen Broschüre dabei, das Sicherheitsbewusstsein zu stärken und konkrete Handlungsimpulse bei Notlagen an Schulen zu geben. Sie bietet praxisnahe Hinweise und Handlungsanstöße für Sicherheit am Arbeitsplatz des Lehrpersonals, zum Erkennen von Anzeichen und Warnhinweisen sowie zum Schutz in außergewöhnlichen und unvorhergesehenen Situationen.

Broschüre "Sicherheit an Schulen"

Artikel vom 4.2.2026


GEMEINSAM.SICHER mit LIDL Österreich

Das Kooperationsübereinkommen zwischen der Bundespolizeidirektion und LIDL Österreich soll das subjektive Sicherheitsgefühl der Kundschaft sowie der Mitarbeitenden stärken und präventive Maßnahmen weiterentwickeln.


Unterzeichnung des Kooperationsvertrages durch den CEO von LIDL Österreich, Michael Kunz und Bundespolizeidirektor Michael Takács
Foto: LPD Salzburg/Michael Korber

Bundespolizeidirektor Michael Takács unterzeichnete am 28. Jänner 2026 gemeinsam mit dem Geschäftsführer von LIDL Österreich, Michael Kunz, ein Kooperationsübereinkommen im Rahmen der Initiative „GEMEINSAM.SICHER mit unserer Polizei“. Ziel der Zusammenarbeit zwischen der Bundespolizeidirektion und LIDL Österreich ist, das subjektive Sicherheitsgefühl der Kundinnen und Kunden sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu stärken und präventive Maßnahmen weiter auszubauen.

Bundespolizeidirektor Michael Takács betonte: „Sicherheit entsteht durch Zusammenarbeit. Mit LIDL Österreich gewinnen wir einen engagierten Partner, der Verantwortung übernimmt und Präventionsarbeit aktiv unterstützt. GEMEINSAM.SICHER lebt vom Dialog. Diese Partnerschaft ist ein wichtiger Schritt für mehr Sicherheit und Vertrauen im Alltag der Bevölkerung.“.

Im Mittelpunkt der Kooperation stehen ein regelmäßiger Austausch zwischen LIDL Österreich und der Polizei sowie die enge Abstimmung bei sicherheitsrelevanten Themen. Gemeinsam sollen Erfahrungen geteilt, Herausforderungen frühzeitig erkannt und wirksame Maßnahmen zur Prävention gesetzt werden. Damit leistet die Partnerschaft einen wichtigen Beitrag zur Vorbeugung strafbarer Handlungen und zur Verbesserung der Aufklärungsarbeit.

Informationsstand GEMEINSAM.SICHER mit der Poilizei
Foto: LPD Salzburg/Michael Korber

Artikel vom 29.1.2026


GEMEINSAM.SICHER mit HOFER

Am 13. Jänner 2026 unterzeichnete Bundespolizeidirektor Michael Takács im Rahmen der Initiative "GEMEINSAM.SICHER mit unserer Polizei" ein Kooperationsabkommen mit Vertretern der Lebensmittelkette HOFER.


Ziel der Zusammenarbeit zwischen der Bundespolizeidirektion und dem Handelskonzern HOFER ist, das subjektive Sicherheitsgefühl der Kundinnen und Kunden sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu stärken und präventive Maßnahmen weiter auszubauen.
Foto: LPD OÖ/Michael Dietrich

Ziel der Zusammenarbeit zwischen der Bundespolizeidirektion und dem Handelskonzern HOFER ist, das subjektive Sicherheitsgefühl der Kundinnen und Kunden sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu stärken und präventive Maßnahmen weiter auszubauen.

Prävention und Sicherheit

Der Fokus der Kooperation liegt dabei auf einem regelmäßigen Problem- und Erfahrungsaustausch zwischen Polizei und Unternehmen sowie der Früherkennung potenzieller Gefährdungen. Darüber hinaus sollen Delikte rascher aufgeklärt und strafbare Handlungen möglichst bereits im Vorfeld verhindert werden. Geplant sind unter anderem Schulungen für HOFER-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, um deren Handlungssicherheit in herausfordernden Situationen zu erhöhen und präventives Verhalten zu stärken.

"Sicherheit ist eine gemeinsame Aufgabe. Mit HOFER als verlässlichem Partner stärken wir Prävention, Vertrauen und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung dort, wo Menschen täglich unterwegs sind. GEMEINSAM.SICHER lebt vom Dialog und der Zusammenarbeit – genau das setzen wir mit dieser Partnerschaft konsequent um", betonte Bundespolizeidirektor Michael Takács.

GEMEINSAM.SICHER

Mit der Unterzeichnung bekräftigt die Bundespolizeidirektion ihren Ansatz, Sicherheit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu verstehen und durch Kooperationen mit starken Partnern wirksam und nachhaltig umzusetzen.

Artikel vom 13.1.2026


Strategische Partnerschaft für mehr Sicherheit in der Logistik: Erfolgreiches Vernetzungstreffen zwischen GEMEINSAM.SICHER und Gebrüder Weiss

Ein bedeutendes Vernetzungstreffen stellte am 31. Oktober 2025 die Weichen für eine noch engere Kooperation zwischen dem Bundesministerium für Inneres (BMI) im Rahmen von #GEMEINSAMSICHER und dem Logistikriesen Gebrüder Weiss.


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Vernetzungstreffens
Foto: Gebrüder Weiss

Im Fokus des Austauschs am 31. Oktober 2025 standen die Vorstellung des Standorts Maria Lanzendorf sowie ein tiefer Einblick in die Herausforderungen und Best Practices im Bereich Corporate Security. Die Diskussionen konzentrierten sich auf innovative Vernetzungsmöglichkeiten, um gemeinsam die Sicherheit in der Logistikbranche weiter zu stärken.

Artikel vom 10.11.2025


Coffee with Cops-Monat im Oktober

Auch dieses Jahr fand der Coffee with Cops-Monat im Oktober in ganz Österreich großes Interesse und trug maßgeblich dazu bei, den Dialog zwischen der Polizei und der Bevölkerung weiter zu stärken.


Coffee with Cops in Gallneukirchen in Oberösterreich
Foto: PI Gallneukirchen

In zahlreichen Aktionen, die in allen Bundesländern und Bezirken stattfanden, hatten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, bei einer Tasse Kaffee in entspannter Atmosphäre mit Polizistinnen und Polizisten ins Gespräch zu kommen.

Dieser Aktionsmonat, der anlässlich des internationalen Coffee with Cops Day ins Leben gerufen wurde, förderte nicht nur einen offenen Austausch, sondern auch das Vertrauen zwischen der Bevölkerung und der Polizei. Ob in städtischen Zentren oder abgelegenen ländlichen Regionen – die Menschen nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und die Arbeit der Polizei näher kennenzulernen.

Die Veranstaltungen unterstrichen einmal mehr, wie wichtig der persönliche Austausch ist, um Vertrauen und gegenseitiges Verständnis zu fördern. Die positive Resonanz zeigt uns, dass solche Begegnungen helfen, Barrieren abzubauen und eine bessere Zusammenarbeit im Alltag zu schaffen.

Besonders hervorzuheben ist das großartige Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die dieses Event in ganz Österreich möglich gemacht haben. Ohne die tatkräftige Unterstützung und Bereitschaft, aktiv auf die Menschen zuzugehen, wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen. Vielen Dank für den Einsatz und die Professionalität!

Das Coffee with Cops-Monat hat erneut gezeigt, dass Dialog der Schlüssel zu einem stärkeren Miteinander ist – ein Ziel, das auch in den kommenden Jahren weiterverfolgt wird.

Artikel vom 4.11.2025


Oktober im Zeichen von „Coffee with Cops“

Der Oktober 2025 steht zur Gänze im Zeichen von „Coffee with Cops“: In allen Bundesländern werden den Monat über zahlreiche Aktionen stattfinden, bei denen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, mit Polizistinnen und Polizisten ins Gespräch zu kommen.


In allen Bundesländern werden im Oktober über zahlreiche Aktionen stattfinden, bei denen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, mit Polizistinnen und Polizisten ins Gespräch zu kommen.
Foto: BMI/J. Makowecz

Auftaktveranstaltung in Wien

Den offiziellen Startschuss bildet die „Coffee with Cops“-Aktion am 1. Oktober 2025 von 13 bis 16 Uhr am Westbahnhof in Wien. Mit dabei sind die bekannten Polizistinnen und Polizisten aus dem TV-Format „Grätzlpolizei“, die mit Bürgerinnen und Bürgern bei einer Tasse Kaffee ins Gespräch kommen und dabei auch Fragen beantworten werden.

Vielfältige Aktionen in ganz Österreich

Ob in Gemeinden, Städten oder bei Veranstaltungen – dort, wo Menschen zusammenkommen, soll „Coffee with Cops“ Nähe schaffen, Vertrauen stärken und zeigen, dass Sicherheit im Dialog beginnt.

Die Termine zu den Aktionen in allen Bundesländern werden auf dem Instagram-Profil „gemeinsam.sicher“ veröffentlicht. Dort gibt es auch Eindrücke und Rückblicke zu den Veranstaltungen zu sehen.

Den offiziellen Startschuss bildet die „Coffee with Cops“-Aktion am 1. Oktober 2025 von 13 bis 16 Uhr am Westbahnhof in Wien.
Foto: BMI/J. Makowecz

Artikel vom 25.09.2025


GEMEINSAM.SICHER: METRO Österreich und die Bundespolizeidirektion erneuern Kooperationsübereinkommen

Im Rahmen von „GEMEINSAM.SICHER mit unserer Polizei“ haben METRO Österreich und die Bundespolizeidirektion am vergangenen Donnerstag ein Kooperationsübereinkommen unterzeichnet, das die seit 2019 bestehende Kooperation erneuert. Die Sicherheitspartnerschaft betrifft weiterhin Maßnahmen zur Kriminalprävention in den Bereichen Organisierte Bettelei, Physical ATM Attacks (Bankomat-Einbruch),Ladendiebstahl/Bandenkriminalität und Cyberkriminalität und gilt für alle 16 METRO Großmärkte. Unterzeichnet wurde die Vereinbarung von METRO Österreich CEO Thierry Guillon-Verne und Bundespolizeidirektor Michael Takács in der METRO Zentrale in Vösendorf.


Erneuerung der Sicherheitspartnerschaft mit METRO Österreich © BMI/K. Schober
Foto: BMI/K. Schober

GEMEINSAM.SICHER soll in den Unternehmen das Gefahrenbewusstsein stärken und die Umsetzung präventiver Maßnahmen verbessern. Diese reichen vom regelmäßigen Austausch, der Erstellung innovativer Präventionsmaßnahmen bis zur Durchführung von Aus- und Fortbildungsveranstaltungen mit dem Ziel Kriminalitätsphänome zu verhindern und das subjektive Sicherheitsgefühl der Mitarbeiter zu heben.

„Die Sicherheit und der Schutz unserer Mitarbeiter und Kunden haben höchste Priorität. Daher ist mir eine enge und gute Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden sehr wichtig. Wir profitieren vom regelmäßigen Erfahrungs- und Informationsaustausch, um relevante Entwicklungen im Auge zu behalten“, so Thierry Guillon-Verne. Bundespolizeidirektor Michael Takács ergänzt: „GEMEINSAM.SICHER lebt vom Dialog und der Zusammenarbeit. Mit METRO als verlässlichem Partner gelingt es uns, Sicherheit bürgernah und wirksam weiterzuentwickeln.“

Bereits erfolgreich umgesetzte Projekte

Im Rahmen von GEMEINSAM.SICHER mit unserer Polizei wurden in den vergangenen Jahren mehrere erfolgreiche Veranstaltungen in Kooperation mit der Polizei durchgeführt. Ziel dieser Aktivitäten war es, das Sicherheitsgefühl der Kunden und Mitarbeiter zu stärken sowie den Austausch mit den Sicherheitsbehörden zu fördern. Dies betrifft auch beispielhaft die kriminalpolizeiliche Präventionsschulung in Langenzersdorf genauso wie im Frühjahr die Fortsetzung im Rahmen des Kassenaufsichtsmeetings durch die Polizei. Besonders hervorzuheben sind die Formate „Coffee with Cops“, die in den METRO Großmärkten Salzburg, Wels und Vösendorf stattfanden. In entspannter Atmosphäre konnten sich Kunden und Mitarbeiter bei einer Tasse Kaffee direkt mit der Polizei austauschen, Fragen stellen und Anliegen besprechen. Zusätzlich wurde in Kooperation mit dem Niederösterreichischen Zivilschutzverband und der Polizei eine Leistungsschau mit Beratungsangebot durchgeführt.

Elisabeth Pfeffer, Daniel Zipfl, Bundespolizeidirektor Michael Takács, Christoph Mayer, METRO Österreich CEO Therry Guillon-Verne, Gero Dittrich
Foto: BMI/K. Schober

Artikel vom 25.08.2025


SPAR und Bundespolizeidirektion erneuern und erweitern Kooperationsübereinkommen zur Stärkung der Sicherheit


v.l.n.r. Geschäftsführer SPAR-Zentrale St. Pölten Alois Huber, Sicherheitskoordinatorin St. Pölten BI Natascha Hauser, Bundespolizeidirektor Michael Takacs, SPAR Vorstandsvorsitzender Hans K. Reisch, Sicherheitsbeauftragter Insp Herbert Sumerauer, Stadtpolizeikommandant St. Pölten Thomas Schlintl.
Foto: LPD NÖ/L. Topf

Im Rahmen der Initiative „GEMEINSAM.SICHER mit unserer Polizei“ haben die SPAR Österreichische Warenhandels-AG und die Bundespolizeidirektion am 23. Juli 2025, ein offizielles Kooperationsübereinkommen unterzeichnet, welches die bereits seit 2018 bestehende Kooperation erneuert und erweitert. Ziel ist die nachhaltige Verbesserung der Sicherheit im Lebensmittel- und Sportfachhandel sowie die Stärkung des subjektiven Sicherheitsgefühls in der Bevölkerung.

Unterzeichnet wurde die Vereinbarung von Bundespolizeidirektor Michael Takács sowie SPAR-Vorstand Hans K. Reisch am SPAR-Standort in St. Pölten.

Maßnahmen für mehr Sicherheit im Alltag

Im Zentrum der Kooperation stehen der strategische Austausch zu sicherheitsrelevanten Themen, die Stärkung lokaler Netzwerke zwischen SPAR-Filialen und Polizeiinspektionen sowie gezielte Aus- und Fortbildungsmaßnahmen für SPAR-Mitarbeitende. Auch gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit, Präventionsmaßnahmen mit Bürgerbeteiligung und die Nutzung bestehender Ressourcen sind Teil des Kooperationspakets.

„Mit dieser Partnerschaft setzen wir ein starkes Zeichen für mehr Sicherheit im Handel und für den Schutz unserer Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Kundinnen und Kunden“, betont SPAR-Vorstandsvorsitzender Hans K. Reisch.

Bundespolizeidirektor Michael Takács ergänzt: „GEMEINSAM.SICHER lebt vom Dialog und der Zusammenarbeit. Mit SPAR als verlässlichem Partner gelingt es uns, Sicherheit bürgernah und wirksam weiterzuentwickeln.“

Bereits erfolgreich umgesetzte Projekte

Bereits im Vorfeld der offiziellen Vereinbarung wurden mehrere Maßnahmen realisiert, darunter Schulungen zum Thema Cybersicherheit, die Etablierung eines österreichweiten Sicherheitsnetzwerks zwischen SPAR und der Polizei sowie bürgernahe Veranstaltungen wie Coffee with Cops in SPAR-Filialen.

Weitere Projekte – insbesondere im Bereich Prävention und Mitarbeiterqualifikation – befinden sich derzeit in Planung und werden schrittweise umgesetzt.

SPAR Vorstandsvorsitzender Hans K. Reisch und Bundespolizeidirektor Michael Takacs.
Foto: LPD NÖ/L. Topf

Artikel vom 25.07.2025


GEMEINSAM.SICHER: Polizei und Universität Klagenfurt besiegeln Sicherheitspartnerschaft

Die Landespolizeidirektion Kärnten und die Universität Klagenfurt besiegelten am 11. Juni 2025 ihre langjährige Zusammenarbeit offiziell. Ziel der Vereinbarung ist eine noch engere Kooperation in Sicherheitsfragen sowie die Schaffung von Strukturen zur Krisenbewältigung.


Rektorin Ada Pellert, Vizerektor für Transfer, Kooperationen und Weiterbildung Peter Schlögl und GEMEINSAM.SICHER-Landeskoordinator Oberst Wolfgang Gabrutsch unterzeichneten die Urkunde.
Foto: Helge Bauer

Ob Großveranstaltungen, Krisensituationen oder Prävention – die Polizei in Kärnten und die Universität Klagenfurt arbeiten bereits seit Jahren in vielen Bereichen eng zusammen. Mit der neuen Partnerschaft soll ein regelmäßig geführter Sicherheitsdialog weiter strukturiert und institutionalisiert werden.

Rektorin Ada Pellert, Vizerektor für Transfer, Kooperationen und Weiterbildung Peter Schlögl und GEMEINSAM.SICHER-Landeskoordinator Oberst Wolfgang Gabrutsch der Landespolizeidirektion Kärnten unterzeichneten am 11. Juni 2025 die Urkunde. Bei der feierlichen Bekanntgabe waren seitens der Landespolizei Kärnten Chefinspektor Claus Kügerl, Kontrollinspektorin Bettina Kienzer, Kommandantin Angelika Breschniak und Pressesprecher der Kärntner Polizei Hofrat Rainer Dionisio sowie Vertreterinnen und Vertreter der Universität Klagenfurt anwesend.

Oberst Gabrutsch zeigte sich sehr erfreut über die Partnerschaft: „Mit der Unterzeichnung der Sicherheitspartnerschaft im Rahmen der Initiative GEMEINSAM.SICHER setzen die Universität Klagenfurt und die Landespolizeidirektion Kärnten ein starkes Zeichen für gemeinsame Verantwortung in Sicherheitsfragen. Die Partnerschaft fördert den Wissenstransfer, stärkt die Prävention und schafft neue Perspektiven für Forschung und Praxis.“ Seitens der Universität Klagenfurt wird betont, dass die bisherige Zusammenarbeit mit der Polizei seit vielen Jahren hervorragend funktioniert. Durch die Zusammenarbeit profitieren beide Partner. „Sicherheit entsteht durch Dialog, Vertrauen und gemeinsames Handeln. Die Partnerschaft dient dazu, unseren Campus auch in Zukunft als sicheren, offenen, vertrauensvollen und gemeinsamen Ort des Austausches und der Vielfalt zu erhalten“, sagte Vizerektor Schlögl.

Die Sicherheitspartnerschaft zielt darauf ab, den Erfahrungsaustausch zwischen Universität und Polizei noch mehr zu strukturieren, potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen und maßgeschneiderte Sicherheitskonzepte zu entwickeln. Damit soll ein angstfreies, gleichberechtigtes und offenes Miteinander an der Universität gefördert werden. Konkrete Maßnahmen der Unterstützung durch die Polizei umfassen etwa die Weiterentwicklung des universitären Krisenhandbuchs sowie die polizeiliche Beratung bei der Planung und Durchführung von (Groß-)veranstaltungen. Studierende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen von einem sichtbar erhöhten Sicherheitsniveau profitieren.

Mit der neuen Partnerschaft soll ein regelmäßig geführter Sicherheitsdialog weiter strukturiert und institutionalisiert werden.
Foto: Helge Bauer

Artikel vom 11.6.2025


Sicherheitspartnerschaft zwischen Bundespolizei und Gebrüder Weiss

Vertreter der Bundespolizeidirektion und das Führungsteam des Logistikunternehmens Gebrüder Weiss unterzeichneten am 2. Juni 2025 ein umfassendes Kooperationsübereinkommen, das die Zusammenarbeit im Bereich Sicherheit und Kriminalprävention stärkt.


Vertreter der Bundespolizeidirektion und das Führungsteam des Logistikunternehmens Gebrüder Weiss unterzeichneten am 2. Juni 2025 ein umfassendes Kooperationsübereinkommen.
Foto: Gebrüder Weiss

Am 2. Juni 2025 wurde in der Niederlassung von Gebrüder Weiss in Maria Lanzendorf ein Kooperationsübereinkommen zwischen der Bundespolizei und dem Logistikunternehmen unterzeichnet. Ziel der Kooperation ist, gemeinsam gegen kriminalitätsbezogene Herausforderungen im Transport- und Logistikbereich vorzugehen – mit besonderem Fokus auf den Schutz hochpreisiger Waren, die Sicherung von Rastplätzen sowie auf die Unterstützung der Polizei bei der Ausforschung von Straftäterinnen und -tätern.

Das Kooperationsübereinkommen sieht unter anderem folgende Maßnahmen vor:

  • Regelmäßiger Austausch über sicherheitsrelevante Entwicklungen
  • Gemeinsame Aus- und Fortbildungsveranstaltungen
  • Koordinierte Öffentlichkeitsarbeit und Informationskampagnen
  • Zusammenarbeit mit der ASFINAG zur Verbesserung der Sicherheit an Rastplätzen
  • Persönliche Kontakte zu lokalen Polizeiinspektionen
  • Förderung des subjektiven Sicherheitsgefühls von Mitarbeitenden, Kundinnen und Kunden sowie der Bevölkerung

Siegfried Gundel, Abteilungsleiter in der Bundespolizeidirektion, betonte die Wichtigkeit der Kooperation: "Mit der Partnerschaft wird ein weiterer Meilenstein im Rahmen der Initiative GEMEINSAM.SICHER mit unserer Polizei gesetzt. Beide Partner eint das Ziel, durch Austausch, Wissenstransfer und abgestimmte Maßnahmen ein sicheres Umfeld für Menschen, Güter und Unternehmen zu schaffen."

Gebrüder Weiss, das als ältestes Transport- und Logistikunternehmen der Welt gilt, beschäftigt rund 8.600 Mitarbeitende in 34 Ländern. Die Zusammenarbeit mit der Polizei spiegelt den hohen Stellenwert wider, den das Unternehmen wirtschaftlicher, sozialer und gesellschaftlicher Verantwortung beimisst.

Ziel der Kooperation ist, gemeinsam gegen kriminalitätsbezogene Herausforderungen im Transport- und Logistikbereich vorzugehen.
Foto: Gebrüder Weiss

Artikel vom 2.6.2025


Impulsgeber für den Handel

Am 10. April 2025 fand die 34. Ausgabe des Handelskolloquiums im Schloss Schönbrunn statt. Im Zentrum standen aktuelle Herausforderungen und Chancen für den Handel.


Kontrollinspektorin Elisa-Maria Blümel (Referat Community Policing), Geschäftsführer des Handelsverbandes Rainer Will, Bezirksinspektorin Johanna Paar (Referat Community Policing)
Foto: BMI/Johanna Paar

Seit über drei Jahrzehnten gilt das Handelskolloquium als der renommierteste Handelskongress Österreichs. Mit seiner branchenübergreifenden Themenvielfalt und einem hochkarätigen Teilnehmerkreis hat sich das Event als Fixpunkt von Wirtschaft, Wissenschaft, Technik und Politik etabliert.

Austausch und Diskussion

Ziel des traditionsreichen Vernetzungstreffens des Handels ist es, zukunftsweisende Lösungen zu entwickeln und den interdisziplinären Austausch zu fördern. Schwerpunktthemen des diesjährigen Events waren Nachhaltigkeit, Regionalität und Klimaschutz, Human Resources, New Work und Personalmangel, Künstliche Intelligenz im Handel sowie Standortstrategien, Filialoptimierung und Leerstandsentwicklung.

Ein Highlight des Abends war das hochkarätige Podium zur „Lage und Perspektiven des österreichischen Handels“ sowie die erstmalige Verleihung des österreichischen FMCG-Awards, mit dem verlässliche Partnerinnen und Partner des Handels ausgezeichnet wurden.

Artikel vom 15.4.2025


GEMEINSAM.SICHER mit Menschen mit Behinderung

Neue Sicherheitspartnerschaft im Rahmen von „GEMEINSAM.SICHER mit Menschen mit Behinderung“: Landespolizeidirektion Kärnten und CAMPHILL Liebenfels setzen gemeinsames Zeichen für Inklusion und Sicherheit.


Kerstin Hoi, Geschäftsführerin von CAMPHILL Liebenfels, und Oberst Wolfgang Gabrutsch, GESI-Landeskoordinator, mit Assistenznehmenden bei der Präsentation der unterfertigten Sicherheitspartnerschaftsurkunde.
Foto: Bettina Kienzer

Im Rahmen der Initiative „GEMEINSAM.SICHER mit Menschen mit Behinderung“ wurde am 27. März 2025 eine bedeutende Sicherheitspartnerschaft zwischen der Landespolizeidirektion Kärnten und dem gemeinnützigen Verein CAMPHILL Liebenfels offiziell besiegelt.

CAMPHILL Liebenfels – seit 1976 ein Ort der Gemeinschaft, Selbstbestimmung und gelebten Inklusion – bietet derzeit 52 Wohnhausplätze und 55 Werkstattplätze für Menschen mit Behinderungen. Ziel der neu geschlossenen Partnerschaft ist, das Sicherheitsgefühl der Assistenznehmerinnen und -nehmer zu stärken, Vertrauen zu fördern und gemeinsam Maßnahmen zu entwickeln, die barrierefrei, inklusiv und nachhaltig wirken.

Kerstin Hoi, Geschäftsführerin von CAMPHILL Liebenfels, zeigte sich erfreut über den Schritt: „Die Kooperation mit der Polizei ist ein wertvoller Beitrag für unsere Weiterentwicklung. In den vergangenen Jahren haben wir viele Schritte gesetzt, um die Lebens- und Beschäftigungsbedingungen unserer Assistenznehmerinnen und -nehmer weiter zu verbessern – insbesondere im Bereich Barrierefreiheit.“

Als Vorzeigeprojekt nennt Hoi „Hannas Handwerk“, einen inklusiven Werkstättenstandort im Herzen von Liebenfels, der nicht nur Beschäftigung bietet, sondern auch das Miteinander im Ort fördert.„Mit der Übersiedelung der Kunstwerkstatt an einen neuen, modernen Standort und der Errichtung barrierefreier Sanitäranlagen konnten wir zudem wichtige infrastrukturelle Verbesserungen umsetzen – besonders im Hinblick auf den steigenden Unterstützungsbedarf vieler Menschen, die bei uns leben und arbeiten“, ergänzte Hoi.

Oberst Wolfgang Gabrutsch GESI-Landeskoordinator der Landespolizeidirektion Kärnten, erläuterte im Rahmen der feierlichen Unterzeichnung die Initiative GEMEINSAM.SICHER sowie das innovative Pilotprojekt „WIR.BEHINDERN.NICHT – GEMEINSAM.INKLUSION“. „Sicherheit ist ein menschliches Grundbedürfnis. Unser Ziel ist es, auch Menschen mit Behinderung aktiv in die Sicherheitsarbeit einzubinden, Barrieren im Denken abzubauen und durch persönliche Begegnung gegenseitiges Vertrauen zu fördern“, betonte Oberst Gabrutsch. Im Anschluss standen Oberst Gabrutsch und Kontrollinspektorin Bettina Kienzer interessierten Assistenznehmerinnen und -nehmern persönlich für Fragen zur Verfügung.

Diese Sicherheitspartnerschaft ist ein weiterer, konkreter Schritt auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft, in der alle Menschen – unabhängig von Einschränkungen – gehört, gesehen und geschützt werden.

Artikel vom 27.3.2025


GEMEINSAM.SICHER im Kampf gegen Obdachlosigkeit

Die Innsbrucker Stadtregierung legt ihren Fokus auf die Bekämpfung der Obdachlosigkeit und vertraut dabei auf die Expertise des Innsbrucker GEMEINSAM.SICHER-Teams. Die Kickoff-Veranstaltung fand am 14. Februar 2025 statt.


v. l. n. r. Vizebürgermeister Georg Willi, Sicherheitskoordinator KontrInsp Manfred Peer, Karl-Josef Schubert (Präsident des Tiroler Gemeindeverbands und Nationalrat), Soziallandesrätin Eva Pawlata, Christian Zahrhuber (BAWO – Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe), Siegfried Walch (Management Center Innsbruck)
Foto: IKM/M. Freinhofer

Neben hochrangigen politischen Vertretern der Stadt Innsbruck und des Landes Tirol werden die Mitglieder der AG Wohnen (ein Zusammenschluss von Vertreterinnen und Vertretern der Innsbrucker Wohnungslosenarbeit, bestehend aus Caritas, DOWAS und Chillout, lilawohnt, Rotes Kreuz Innsbruck, Tiroler Soziale Dienste, Verein für Obdachlose und der Wohnungslosenhilfe ISD) teilnehmen. Der Prozess wird vom MCI begleitet.

Ziel des Projekts ist die Erhebung des derzeitigen IST-Stands betreffend Qualität, Bedarfe und Infrastruktur, Prävention, Beratung und Versorgung sowie die langfristige Strategie und Haltung der Stadt Innsbruck im Umgang mit obdachlosen Menschen.

Der Sicherheitskoordinator des Stadtpolizeikommandos Innsbruck, Manfred Peer, wird in abwechselnder Begleitung Innsbrucker Sicherheitsbeauftragter die Expertise der Polizei einbringen.
Die städtischen Verantwortungsträger wünschen Vorträge über die Sicherheitsforen NOST und Kapuzinergasse (Obdachlosenunterkünfte des Landes Tirol und der Stadt Innsbruck), um daraus Erkenntnisse zur Umsetzung von nachhaltigen und kostengünstigen Möglichkeiten der Unterbringung von tatsächlich Bedürftigen zu gewinnen.

Die Innsbrucker Stadtregierung legt ihren Fokus auf die Bekämpfung der Obdachlosigkeit. Die Kickoff-Veranstaltung fand am 14. Februar 2025 statt..
Foto: IKM/M. Freinhofer

Artikel vom 14.2.2025


GEMEINSAM.SICHER jetzt auf Instagram

GEMEINSAM.SICHER ist ab sofort auch auf Instagram vertreten. Auf dem Kanal @GEMEINSAM.SICHER werden aktuelle Informationen, Sicherheitstipps und Aktionen rund um das Thema Sicherheit bereitgestellt.


Gemeinsam Sicher Grafik

Die Inhalte des Instagram-Kanals umfassen:

  • Wichtige Sicherheitstipps für den Alltag
  • Neuigkeiten und Entwicklungen zu aktuellen Initiativen
  • Einen Blick hinter die Kulissen von GEMEINSAM.SICHER
  • Interaktive Inhalte wie Umfragen und Diskussionen

Durch die Präsenz auf Instagram wird eine zusätzliche Möglichkeit geschaffen, über sicherheitsrelevante Themen zu informieren und aufzuklären.

Der Kanal ist unter folgendem Link erreichbar: GEMEINSAM.SICHER mit unserer Polizei (@gemeinsam.sicher) • Instagram-Fotos und -Videos

Artikel vom 28.3.2025


Sicherheitsgipfel 2025: Austausch und Innovation für einen sicheren Handel

Der vom österreichischen Handelsverband organisierte Sicherheitsgipfel fand am 23. Jänner 2025 in der Wiener Alberthalle statt.


Der vom österreichischen Handelsverband organisierte Sicherheitsgipfel fand am 23. Jänner 2025 in der Wiener Alberthalle statt.
Foto: BMI/ Karl Schober

Das hochkarätige Event brachte Vertreterinnen und Vertreter aus Handel und Sicherheit zusammen, um die neuesten Erkenntnisse der Sicherheitsstudie zu präsentieren und über aktuelle Herausforderungen im Handel zu diskutieren.

Der Handelsverband ist die unabhängige Interessenvertretung für den österreichischen Handel und steht für Innovation, Sicherheit und nachhaltiges Wachstum. Mit Veranstaltungen wie dem Sicherheitsgipfel schafft der Verband wichtige Plattformen für Austausch und Kooperation.

Innenminister Gerhard Karner eröffnete das Event und legte den Fokus in seiner Rede vor allem auf die Bedeutung von Resilienz für die österreichische Wirtschaft und insbesondere für den Handel. "Nur gemeinsam können wir die Herausforderungen im Cybercrime-Bereich meistern", appellierte Innenminister Karner an die anwesenden Letztentscheiderinnen und -entscheider des Handels. Er wies auf die erstklassige Zusammenarbeit mit dem Handelsverband im Rahmen der Initiative GEMEINSAM.SICHER hin, die einen entscheidenden Beitrag für die Sicherheit der Österreicherinnen und Österreicher beim Einkaufen leistet.

„Kurze Wege sind entscheidend. Daher bin ich überzeugt davon, dass die Kooperation zwischen Innenministerium, Bundeskriminalamt, Polizei und Privatwirtschaft ein wesentliches Element darstellt, um die Sicherheit im Handel zu verbessern. Und diese Kooperation läuft seit Jahren exzellent und leistet einen wesentlichen Beitrag, um den volkswirtschaftlichen Schaden durch Betrügereien zu minimieren", bestätigte Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbandes, in seiner Keynote.

„Coffee with Cops“

Dank der Sicherheitspartnerschaft mit dem Handelsverband konnte mit der Initiative „Coffee with Cops“ an der Veranstaltung teilgenommen und das Projekt, das auf großes Interesse stieß, vorgestellt werden. Der Austausch von Ideen und das Knüpfen wertvoller Kontakte standen im Mittelpunkt.

Ein voller Erfolg für die Sicherheit im Handel

Der Sicherheitsgipfel 2025 war nicht nur eine Plattform für den Austausch von Best Practices, sondern auch ein wichtiger Treffpunkt für das Knüpfen neuer Kontakte. Mit über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Österreich setzte die Veranstaltung ein starkes Zeichen für die Bedeutung von Sicherheit im Handel.

Der Sicherheitsgipfel 2025 war nicht nur eine Plattform für den Austausch von Best Practices, sondern auch ein wichtiger Treffpunkt für das Knüpfen neuer Kontakte.
Foto: BMI/Karl Schober

Artikel vom 23.1.2025