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GEMEINSAM.SICHER aus der Krise


Corona-Maßnahmen

Impfung

  • Zweitimpfung, wobei diese nicht länger als 360 Tage zurückliegen darf und zwischen dieser und der Erstimpfung mindestens 14 Tage verstrichen sein müssen,
  • Ablauf von 21 Tagen seit der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf,
  • Impfung, sofern mindestens 21 Tage davor ein positiver molekularbiologischer Test (z.B. PCR) oder vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als 360 Tage zurückliegen darf, oder
  • eine „Auffrischungsimpfung“, wobei diese nicht länger als 360 Tage zurückliegen darf und vorab mindestens 120 Tage nach der vorangegangenen Impfung verstrichen sein müssen. Als vorangegangene Impfung ist eine Impfung im Sinne der oben angeführten Punkte zu verstehen.

Testung

  • ein molekularbiologischer Test mit einer Gültigkeit von maximal 72 Stunden,
  • ein Antigentest mit einer Gültigkeit von maximal 24 (bei der Einreise nach Österreich maximal 48) Stunden und
  • ein Antigentest zur Eigenanwendung, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird, mit einer Gültigkeit von maximal 24 Stunden.

Genesung

  • ein Genesungsnachweis über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion oder eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion, die molekularbiologisch (z.B. mittels PCR-Test) bestätigt wurde,
  • ein Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als 90 Tage ist,
  • ein Absonderungsbescheid, wenn dieser für eine in den letzten 180 Tagen vor der vorgesehenen Testung nachweislich infizierte Person ausgestellt wurde.

Vorsicht! Die angeführten Informationen sind auf die Öffnungs- und Einreiseverordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz rückzuführen. In einigen Bundesländern herrschen zusätzliche bzw. verschärfte Regelungen, welche unter der Homepage des Sozialministeriums abgerufen werden können.


Sicherheit im öffentlichen Raum (Menschenansammlungen, allgemeine Tipps)

Die schrittweise Rückkehr zum gesellschaftlichen Zusammenleben nutzen immer mehr Kriminelle für ihre Machenschaften. Beachten Sie folgende Grundregeln, damit wir GEMEINSAM.SICHER aus der Krise kommen:

 
Beratend stehen Grätzlpolizistinnen und –polizisten den Menschen zur Seite.

Beratend stehen Grätzlpolizistinnen und –polizisten den Menschen zur Seite.
© BMI / G. Pachauer

  • Achten Sie auf Informationen offizieller Stellen.
  • Lassen Sie sich nicht durch Nachrichten verunsichern, die über soziale Netzwerke oder Messenger-Dienste verbreitet werden.
  • Nehmen Sie die aktuell geltenden Verordnungen ernst. Sie dienen Ihrer Sicherheit und dem Schutz anderer Menschen.
  • Fragen Sie bei offiziellen Stellen nach, wenn sich Personen als Mitarbeitende dieser ausgeben. Insbesondere, wenn Sie diese Personen zu kostenpflichtigen COVID-19-Tests auffordern.
  • Schützen Sie Ihre Daten im Internet und im realen Leben.
  • Geben Sie keine Informationen zu Ihren finanziellen Verhältnissen sowie andere sensible Daten preis.
  • Zögern Sie nicht, den Polizeinotruf 133 zu wählen oder die nächste Polizei-Dienststelle aufzusuchen.

Sicherheit bei Menschenansammlungen

Auf Grund der Lockerungsmaßnahmen befinden sich wieder viele Menschen in Einkaufsstraßen, Supermärkten und öffentlichen Verkehrsmitteln. Diesen Umstand nutzen unter anderem Taschendiebe aus.

Einfache Tipps, um sich selbst zu schützen:

  • Tragen Sie Geld, Kreditkarten und Papiere getrennt und in verschiedenen, verschlossenen Innentaschen möglichst dicht am Körper.
  • Bewahren Sie den Code Ihrer Bankomatkarte nicht gemeinsam mit Ihrer Karte auf.
  • Vermeiden Sie es, vor Fremden mit Ihren Wertsachen zu hantieren. Im Zweifelsfall legen Sie die Hand auf die Tasche mit den Wertsachen.
  • Seien Sie besonders achtsam, wenn Sie von Fremden bedrängt oder abgelenkt werden.
  • Verschließen Sie immer den Reißverschluss Ihrer Handtasche.

Sicher zu Hause

Gewalt in der Privatsphäre hat viele unterschiedliche Erscheinungsformen und ist keine Privatsache. Sie hat viele unterschiedliche Erscheinungsformen und kommt in allen Altersklassen sowie Bildungs- und Gesellschaftsschichten vor. Sie ist auch unabhängig von Nationalität, Religion oder Kultur.
Gerade wenn viele Menschen auf engem Raum über mehrere Tage zusammen sind, kann dies Aggressionen hervorrufen oder Aggressionspotenziale steigern. Die Polizei wird wie bisher jeder Verständigung von Gewalt in der Privatsphäre sofort nachgehen und die entsprechenden Maßnahmen zum Schutz der Opfer treffen. Sollten Sie Opfer von Gewalt in der Privatsphäre werden, beachten Sie folgendes:

 
Die Polizei geht jeder Verständigung von Gewalt in der Privatsphäre nach.

Die Polizei geht jeder Verständigung von Gewalt in der Privatsphäre nach.
© BMI / G. Pachauer

  • Nehmen Sie Ihr Mobiltelefon.
  • Suchen Sie einen sicheren Ort auf (versperrbarer Raum oder die Wohnung verlassen).
  • Wählen Sie unverzüglich den Polizeinotruf 133 oder Euronotruf 112:
    • Geben Sie zuerst Ihre genaue Adresse (Aufenthaltsort) an.
    • Machen Sie kurze Angaben über den Vorfall.
    • Gibt es verletzte Personen, wenn ja, wie viele?
    • Geben Sie Ihre Daten an.
  • Es gibt keine Rechtfertigung für Gewalt – die Verantwortung für Gewalt liegt immer beim Täter oder der Täterin.

Wichtige Kontakte

Hinschauen statt wegschauen!

Viele Straftaten werden von Zeuginnen bzw. Zeugen wahrgenommen. Auch wenn Sie nicht sicher sind, was passiert ist, oder glauben, dass Sie nichts Wichtiges gesehen haben: Jeder Hinweis, jede Beobachtung kann helfen und retten. Durch Ihre Informationen können Taten verhindert oder aufgeklärt werden.

 
Jeder Hinweis, jede Beobachtung kann helfen und retten.

Jeder Hinweis, jede Beobachtung kann helfen und retten.
© BMI / G. Pachauer

Weiterführende Informationen finden Sie unter Sicher zu Hause


Information und Desinformation – Richtiger Umgang mit Verschwörungstheorien.

Vor allem in Krisenzeiten oder bedrohlichen Situationen können durch allgemeine Verunsicherungen Verschwörungstheorien entstehen. Durch das Internet und Social Media werden diese innerhalb kurzer Zeit schnell verbreitet. Doch nicht alle sind harmlos und ungefährlich.

Folder zum Umgang mit Verschwörungstheorien

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